Unfertige Gedanken

theologische und persönliche – von Chrischona Schweiz

Sehnsucht nach Einfachheit und Klarheit

© naypong - de.freepik.com Mitten in diesen unsicheren Tagen steigt die Sehnsucht nach klaren und einfachen Lösungen, die uns Antworten auf ungelöste Fragen geben können. Die Spannung nicht zu...

Weitere Beiträge

Die Gemeinde als Akteurin für Heilung und Wiederherstellung

Die Gemeinde als Akteurin für Heilung und Wiederherstellung

Die Ermordung des afroamerikanischen Staatsbürgers George Floyd durch einen weißen Polizisten in den Vereinigten Staaten hat uns alle erschüttert und eine Welle des Protests gegen Rassismus in Nordamerika und auf der ganzen Welt ausgelöst. Es versteht sich von selbst, dass das Thema Rassismus ein sehr komplexes Thema ist, denn es ist uralt und systemisch verwurzelt in unserer Gesellschaft. Diskriminierung und Rassismus sind nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Im Gegenteil, was in Nordamerika geschieht, hat seinen Ursprung hier in Europa. Wir leben heute mit den Folgen dieser Realität, mit den Folgen von Kolonialisierung und Sklaverei.

Niederknien, um aufzustehen

Niederknien, um aufzustehen

Dem Kniefall wurde in naher Vergangenheit eine neue Bedeutung zugesprochen, seit Colin Kaepernik, Spieler in der amerikanischen Football-Liga NFL keinen Nationalstolz mehr beim Abspielen der Nationalhymne demonstrieren wollte.

Merkmale echter Chrischona Gemeinden

Merkmale echter Chrischona Gemeinden

Ein Jahr nach dem Versterben von Carl-Heinrich Rappard schrieb seine Frau Dora 1910 seine Biografie. Sie enthält wichtige Hinweise dafür, wie innerhalb von 40 Jahren über 60 Chrischona Gemeinden gegründet werden konnten. Drei Aspekte waren offenbar entscheidend.

Carl-Heinrich Rappard

Carl-Heinrich Rappard

Innert 37 Jahren war Carl-Heinrich Rappard mitbeteiligt an über 60 Gemeindegründungen. Der damalige Leiter des Chrischonawerks hatte 1869 den ersten Missionar in die Schweiz ausgesandt. Wenige Wochen vor seinem Tod eröffnete Rappard im Thurgau das 62. Vereinshaus. Damit ist Carl-Heinrich Rappard der geistliche Vater unseres Movements.

Christian F. Spittler

Christian F. Spittler

Es war der 8. März 1840, genau vor 180 Jahren, als Spittler gemeinsam mit dem Schreinermeister Epple und seiner Adoptivtochter Susette in dem zerfallenen Kirchlein St. Chrischona betend niederknien, um das verwahrloste Gotteshaus als Ausgangspunkt ihres kirchlichen Start-Up-Unternehmen zu weihen.
Nur wer Herkunft hat, hat auch Zukunft. Im Rahmen einer Dreier-Serie setzen wir uns daher mit unseren Wurzeln auseinander. In einem Dreiteiler beleuchten wir drei Persönlichkeiten aus der Gründerzeit: Christian F. Spittler, Heinrich Rappart und Markus Hauser. Den Anfang macht Christian F. Spittler. Zurück zur Geschichte:

Die Stunden mit unseren Kindern

Die Stunden mit unseren Kindern

Jetzt sind alle Kinder zuhause und die Eltern auch häufiger. Hoffen wir, dass es nur eine Phase ist und Corona wieder verschwindet. Hoffen wir aber auch, dass wir die Chancen dieser Zeit nutzen. Allen Eltern rufen wir zu: Wenn ihr die Möglichkeit habt, euch in dieser Zeit besonders in eure Kinder zu investieren, dann tut es. Investiert in Qualitäts-Zeiten mit euren Kindern.

Auch ein Gottesdienst-Verbot wäre eine Chance

Auch ein Gottesdienst-Verbot wäre eine Chance

Werden wir in den kommenden Wochen und Monaten unsere Gottesdienste weiterhin im gewohnten Stil durchführen können? – Dass wir uns heute, in Zeiten des Corona-Virus Covid-19, mit solchen Fragen auseinandersetzen, hätten wir noch vor wenigen Wochen kaum für möglich gehalten. Aber jetzt unterliegen unsere Gottesdienste ab einer gewissen Teilnehmerzahl staatlicher Bewilligungspflicht. Und wir sind aufgefordert, besonders gefährdeten Personen abzuraten, an unseren Gottesdiensten teilzunehmen. Wie können wir Gemeinde leben, wenn sich die Gemeinde (oder ein namhafter Teil davon) nicht mehr im gemeinsamen Gottesdienst treffen kann?

Geteilt ganz glauben

Geteilt ganz glauben

Diese Woche bewegt mich der Psalm 27. David ringt um Nähe und Distanz mit Gott! Auf der einen Seite empfindet er sich als «ganz» und «integer», auf der anderen Seite als «geteilt» und «fragmentiert».

Die Würfel sind gefallen

Die Würfel sind gefallen

„Die Gegenwart des Herrn öffnet Türen, die niemand schliessen kann.“ Diesen Satz haben wir als Leitung Schweiz bekommen, als wir Gott bewusst nach einem Wort für 2020 fragten. Zwei Bibelstellen stecken dahinter: Josua 5,13-15 und Offenbarung 3,7-8. Im Laufe des Jahres werden wir verschiedene Beiträge zu diesen Versen und diesem Satz veröffentlichen.

Was kommt nach dem Einhorn?

Was kommt nach dem Einhorn?

Jedem sein Einhorn, am liebsten in weiss-pink und auf einer saftigen grünen Wiese. Und beides gehört mir, die Wiese und das Einhorn. Und falls ich das Einhorn nicht will, kann ich es einfach umtauschen. Kostenlos. Über die letzten Jahre und Jahrzehnte hinweg war die Suche nach Individualität das grosse Ideal unserer Gesellschaft. Die Idee dahinter: jedem stehen alle Türen offen, jeder ist etwas ganz Besonderes.

Nur so hat Kirche Bedeutung

Nur so hat Kirche Bedeutung

„Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie für andere da ist.“ Diese bekannte Aussage von Dietrich Bonhoeffer bedeutet mindestens zwei Dinge: 1. Kirche ist Teil der Gesellschaft und hat einen Auftrag an der Gesellschaft. Sie ist FÜR andere da. 2. Kirche unterscheidet sich von der Gesellschaft. Sie ist für ANDERE da.
Wir brauchen beide Aspekte, um als Kirche Bedeutung zu haben.

Was mich an Chrischona Ferien begeisterte…

Was mich an Chrischona Ferien begeisterte…

© Beat Ungricht, 2019Eindrücke von Christian Seitz: Auch knapp drei Wochen nach den Chrischona Ferien leuchtet das rote Löwensiegel, mit dem «Dorf des Königs» immer noch mehrmals täglich auf meinem Handy als Wallpaper auf. Und fast jedes Mal «poppt» auch eine kleine...

Ein schrumpfendes Movement?

Ein schrumpfendes Movement?

„Chrischona Schweiz – Ein wachsendes Movement!“ Ist dem so? Weit gefehlt! In den letzten Jahren mussten wir Gemeinden schliessen. Davon, ein zahlenmässig wachsendes Movement zu sein, sind wir weit entfernt. Warum bezeichnen wir uns dennoch so?