Es lebe die Kirche!

von | 1. Nov 2021 | Gemeindebau | 7 Kommentare

© rozum

Einer Welt, in der die Kirche offensichtlich oder subtil bekämpft wird,
in der die öffentliche Meinung sehr kritisch auf die christliche Szene blickt,
einer Gesellschaft, die als nach-christlich bezeichnet wird,
erklären wir mit Freude, Mut und Glauben:
Es lebe die Kirche – viva Kirche!

Einer pluralistischen Gesellschaft, in der verschiedene Weltanschauungen darum ringen,
gehört, akzeptiert, befolgt und geliebt zu werden,
bezeugen wir die Schönheit und Bedeutsamkeit der christlichen, biblischen Botschaft
und sagen über die Botschafterin dieser Botschaft:
Es lebe die Kirche – viva Kirche!

Einer Bevölkerung, die sich nach sinnerfülltem Leben sehnt
und der von verschiedenen Organisationen Leben versprochen wird –
was sich unter anderem darin zeigt, dass Heime, Versicherungen,
Medikamente und Autogaragen «viva» in ihren Namen tragen –
verkündigen wir, dass bei Jesus das wahre Leben zu finden ist
und dass es eine Gemeinschaft gibt, die dieses Leben miteinander feiert:
Es lebe die Kirche – viva Kirche!

Menschen, die darauf hinweisen, dass es auch unter Christen zuweilen allzu menschlich zugeht,
gestehen wir ein, dass auch unser Leben aus Höhen und Tiefen,
aus Gelingen und Versagen besteht
und dass die Kirche nicht deshalb so gut ist, weil die Christen so gut wären,
sondern weil Jesus so gut ist und über die Kirche sagt:
Es lebe die Kirche – viva Kirche!

Der Bibel entnehmen wir, dass es einen lebendigen Tempel gibt,
ein lebendiges Haus eines lebendigen Gottes,
das aus Menschen als lebendigen Steinen gebaut ist,
die eine lebendige Hoffnung in diese Welt hinaustragen
und die Kraft lebendigen Wassers verbreiten sollen:
Es lebe die Kirche – viva Kirche!

«Es lebe die Kirche – viva Kirche!»
Das ist eine Ansage an die Welt,
das ist ein Bekenntnis zum Herrn der Kirche,
das ist eine Losung an die Mitglieder der Kirche.
«Viva Kirche» als Namen zu tragen braucht Mut,
denn einer solcher Name ist Programm, ist Auftrag, ist ein Weckruf.

Christian Haslebacher

Christian Haslebacher

Regionalleiter Ostschweiz und Vorsitzender

Christian ist verheiratet mit Annette, hat drei Kinder und lebt im Thurgau. Er ist neben seinem Job als Regionalleiter auch Vorsitzender des Leitungsteam von Chrischona Schweiz. Er liebt gute Diskussionen.

7 Kommentare

  1. Verantwortungsvoller Umgang mit anvertrauten Spenden sieht anders aus, Herr Haslebacher!
    Wer mit dem Namen ICF, Vineyard, besser leben kann, kann ja gerne die Gemeinde wechseln!
    Gilt übrigens auch für Pastoren!

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    • Lieber Bruder Hans. Ich spreche dich bewusst als Bruder an, weil wir vermutlich beide geliebte und teuer erkaufte Kinder Gottes sind.
      Ich bin seit 10 Jahren Pastor einer kleinen Chrischona Gemeinde. Dein Rückschluss ist zwar logisch aber irgendwie klingt er etwas verbittert und nicht gerade wertschätzend.
      Wenn es für dich in Ordnung ist, bleibe ich freudig Pastor und versuche die Menschen zu lieben und anzunehmen, wie du und ich geliebt und angenommen sind. Das können wir beide doch tun ob unser Verband einen Namen hat der uns gefällt oder einen, an den wir alle uns nun zuerst gewöhnen müssen. Ich wünsche dir Gnade und Frieden von unserem Herrn Jesus Christus – Dein Pastor und Bruder Dani

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  2. Kirche, die sich nicht mehr an Gottes Wort orientiert, indem sie Frauen predigen lässt und homosexuell Lebende willkommen heisst, steht nicht unter Gottes Segen. Egal wie lebendig, dynamisch und modern sie sich gibt.

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    • Gratuliere herzlich zu dem neuen und sehr gelungenen Namen.
      So ein mutiger und wichtiger Schritt nach vorne. The best is yet to come für die Viva Kirche!

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    • Die Delegierten haben sich mit grosser Mehrheit für den Namenswechsel ausgesprochen. In der Kommentarfunktion toben sich nun aber vor allem jene aus, die dagegen waren. Ob für oder gegen neuen Namen: Füllen wir diese Kirche mit Leben und geben wir Gott Raum Grosses zu tun!

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  3. Abgesang auf Chrischona. Ein Psalm von Christian Haslebacher, dem relevanten Propheten des Zeitgeists.

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    • Auch wenn man bei der Namensfrage unterschiedlicher Meinung sein kann, ist das noch lange kein Grund für einen solchen primitiven Kommentar. Das trifft nichts von dem, wie Gott sich Beziehungen zwischen Menschen vorstellt.

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