10 Tipps für den Alltag

von | 14. Mrz 2020 | Gesellschaft | 3 Kommentare

 © Nick Starichenko/Shutterstock.com

 (Die Corona-Situation fordert uns heraus. Sei es durch die mediale Flut an Informationen, Anordnung der Quarantäne, eigene Erkrankung, Kurzarbeit oder dadurch, dass Kinder nicht mehr in der Schule unterrichtet werden. Dazu kommt, dass «Social Distancing» unser Beziehungsbedürfnis im Innersten trifft. Doch in jeder Krise stecken auch Chancen! Oder anders formuliert: «Wo Schatten ist, muss es auch Licht geben.»

Diese zehn positiven Tipps sind inspiriert von Christoph Schalk (empowerment.zone) und können helfen, eine konstruktive Perspektive zu bewahren:

1. Mach dir klar, dass es irgendwie alle betrifft

Du bist nicht der oder die Einzige. Jeder und jede ist irgendwie betroffen. „Normalen Alltag“ gibt es zurzeit für niemanden.
„Gott, gib mir den Mut und die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

2. Nimm wahr, was du gerade gewinnst

Entschleunigung, mehr Zeit für das Zuhause und die Familie, endlich Zeit, aufgestapelte Bücher zu lesen, ein Zimmer zu streichen, einen Schrank zu reparieren. Der Frühlingsputz kann intensiver und weniger gestresst gemacht werden.

3. Überlege, wie du deine Zeit sinnvoll nutzen kannst

Für dich, aber auch für andere, die von deiner Hilfe profitieren könnten. Jetzt ist Solidarität angesagt. Nächstenliebe heisst, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und auch die Bedürfnisse von anderen (denen es schwieriger ergeht als dir selbst) zu sehen. Nehmt schulfreie Kinder der Nachbarn tageweise in die Familie auf (aber immer von den gleichen Nachbarn – beschränke Live-Begegnungen auf einen möglichst kleinen Kreis). Geht für eine ältere Nachbarin einkaufen, usw.

4. Strukturiere deinen Alltag

Besonders, wenn du in Quarantäne bist oder die Kinder zuhause sind, helfen Rituale und regelmässige Abläufe. Trefft euch immer zur gleichen Uhrzeit am Esstisch. Teile dir ein, wie lange du Lesen oder musizieren willst, bevor das Nächste drankommt.

5. Tanke geistlich auf

Nimm dir Zeit für Gott: Lies in der Bibel. Bete allein und mit anderen über Telefon oder Skype. Höre dir Predigten an oder lies ein geistliches Buch. Erstelle eine Standortbestimmung über dein geistliches und persönliches Leben.

6. Pflege Beziehungen

Schreibe mal wieder einen Brief. Telefoniere oder skype mit Bekannten, die schon lange nichts mehr von sich haben hören lassen. Nutze die Zeit, die du sonst nicht hast.

7. Bleibe aktiv

Daheim oder, wenn du raus darfst, an der frischen Luft. Trage deinem Körper weiter Sorge und betätige dich sportlich. Natürlich in sicherem Abstand zu anderen.

8. Überfordere dich nicht

Plane dir Ruhezeiten und kreative Langeweile ein. Hier liegt ein grosser Schatz verborgen.

9. Sei ein Vorbild für andere

Es gibt auch so etwas wie „ansteckende Gesundheit“. Gehe mit gutem Beispiel voran und betone das Positive, ohne naiv oder blauäugig zu sein.

10. Sage Ja zu den Begrenzungen, denn sie fördern deine Kreativität

Statt über dem zu „hirnen“, was nicht mehr möglich ist, staune über die Vielfalt an Optionen, die dir bleiben. Behinderungen können so zu Bereicherungen werden.

3 Kommentare

  1. Danke für die Gedankenanstösse – bin heute bereits 7km gelaufen und habe Stille, Anbetung mit Gott und das Erwachen der Natur erlebt und Inspiration erhalten…

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  2. Super! Wohltuend positiv! Let’s take the chance – together!

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  3. Bravo ist super vielen Dank und Gottes Segen für alle

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