Was mich an Chrischona Ferien begeisterte…

von | 1. Nov 2019 | Persönlich | 0 Kommentare

Eindrücke von Christian Seitz:

Auch knapp drei Wochen nach den Chrischonaferien leuchtet das rote Löwensiegel, mit dem «Dorf des Königs» immer noch mehrmals täglich auf meinem Handy als Wallpaper auf. Und fast jedes Mal «poppt» auch eine kleine persönliche imaginäre Erinnerung aus den Ferien vor meinen geistigen Augen mit dazu auf;-) Meist sind es kleine, fast «unscheinbare» kurze Begegnungen, die mir doch positiv in Erinnerung haften geblieben sind. Durch mein Engagement am «Infodesk» hatte ich sehr viele unterschiedliche Kontakte und Gespräche zu einzelnen Menschen, die meist dankbar für unseren geleisteten Support waren. Es gab hier und da auch vereinzelte Aufeinandertreffen, die ich persönlich so nicht gesucht, gebraucht, oder auch erwartet hätte. Aber am Ende liegt es doch an mir, worauf ich den Fokus setze und welches Gespräch ich erinnernd priorisiere, oder mir immer wieder in meinem Kopf durchspiele. Sehr gerne erinnere ich mich an Tagesgäste, die quasi per «Zufall» auf unsere Angebote im Villaggio del Re gestossen sind. Da gab es z.B. eine Frau, deren Vater 10 Tage zuvor verstorben ist und die nun mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Tochter in Bibione «Ferien» machten, um so ihrer Trauer Raum zu geben. Sie empfand es sehr schnell als klare unterstützende «Fügung Gottes» in ihrem Leben, dass wir christliche Angebote, wie Seminare & Seelsorge angeboten haben. Ein weiteres Highlight in den Chrischona Ferien waren Taufen der Evangelischen Freikirche Zug. Auch wenn ich dort jetzt nicht mehr Pastor bin, durfte ich hautnah miterleben, wie drei unterschiedliche Menschen, in ganz verschiedenen Lebenssituationen ihren Glauben offiziell bekannten und fortan verbindlich(er) mit Jesus Christus unterwegs sein werden… Auch haben mich die vier unterschiedlichen Inputs der Morgenplenare bewegt, die mir (wieder) aufgezeigt haben, wie bunt, vielfältig und vielschichtig sich Chrischona Schweiz doch den Menschen präsentiert. Meiner Ansicht nach konnten jedes Mal wieder neue und andere Menschen durch die wechselnden RednerInnen angesprochen werden…

Ja, Chrischona Schweiz ist bunt und vielfältig. Mal laut und ein anderes Mal auch sehr leise. Mir gefiel die «Breite» des Angebots vom poppigen Worship bis zum kontemplativen Gesang. Von Grossveranstaltung bis Einzelgespräch und vom auspowernden Sport bis zum chilligen Abhängen miteinander an der Bar. Über Generationen- und auch Milieugrenzen hinweg habe ich in dieser Woche erlebt, dass der Geist Gottes Menschen zusammenführt, die sich sonst vielleicht nicht unbedingt begegnen und finden würden, aber im Villaggio del Re waren wir für eine Woche eine himmlische «Dorfgemeinschaft» auf Erden. Ein Vorgeschmack dessen was noch kommt und doch punktuell schon jetzt in unseren Gemeinden Wirklichkeit werden kann.

Christian Seitz

Christian Seitz

Regionalleiter Mitte

Christian lebt in Zug, ist verheiratet und hat drei Kinder. Zur Region Mitte gehören Gemeinden in den Kantonen Aargau, Bern, Luzern, Schwyz, Uri, Zürich und Zug. Seine Leidenschaft gilt den Zweirädern, motorisiert oder nicht.

Eindrücke von Stefan Fuchser:

Noch nie wurde mir in den Chrischona Ferien so bewusst wie dieses Jahr, wie wichtig es ist, dass Kinder, Teenager und Jugendliche ihre spezifischen Angebote erleben, welche ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Als ich kurz vor dem ersten Plenar-Gottesdienst etwas im Saal im Untergeschoss holen musste und zu den Kids und in die Hüte hineinschaute, war ich fasziniert. Hunderte Kinder erlebten dort ihren speziellen und sehr gut geplanten Gottesdienst. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, aber man sah es ihnen an, sie waren hoch motiviert und die Kinder echt begeistert. Das gemeinsame Erlebnis war ausgezeichnet. Als ich dann noch den Teens begegnete, die sich den besten Platz im Plenarsaal ergattern wollten, um unbedingt im Gottesdienst mit den Erwachsenen dabei zu sein, weil die coole Musik und die Atmosphäre ihnen gefiel, war ich vollends überzeugt vom geistlichen und gemeinsamen Wert solcher Tage weit weg von zuhause. Gerade für kleine Gemeinden, die oft ihre liebe Mühe haben, ein qualitativ gutes Kinderprogramm mit wenig Mitarbeiter in ihrer Gemeinde zu stemmen, gerade für sie waren diese Ferien eine ausgezeichnete Gelegenheit. Ihre Kinder und Teens konnten viele andere Heranwachsende kennen lernen, die gleichen christlichen Werte teilen und miteinander darüber reden. Es entstanden Freundschaften über die Kantonsgrenzen hinweg und Christ Sein wurde für eine Woche besonders gefeiert. Der geistliche Wert dieser Ferien ist deshalb nicht zu unterschätzen. Ich bin auf jeden Fall mit einer inneren Zufriedenheit nach Hause zurückgekehrt. Auch besonders noch deshalb, weil die meditativen Gottesdienste gezeigt haben, dass eine gewisse Sehnsucht nach Besinnung, Stille und Konzentration auf Jesus in unseren Reihen vorhanden ist. In der Stille und im ruhigen Nachdenken hat Gott zu uns geredet. Es war nicht nur das Rauschen des Meeres, sondern das Reden Gottes, welches uns in diesen Tagen berührt hat.

Stefan Fuchser

Stefan Fuchser

Regionalleiter Romandie/Basel/Ticino und Leiter Gemeindepflanzungsteam

Stefan ist verheiratet mit Prisca und hat drei erwachsene Kinder. Er ist für die flächenmässig grösste Chrischona-Region zuständig und macht sich in unserem Team für Gemeindegründungen, Weiterbildung der Pastoren und die Mehrsprachigkeit unseres Movements stark.

Eindrücke von Beat Ungricht:

Die Chrischona Ferien waren für mich ein riesiges Geschenk! Und zwar in erster Linie etwas ganz banales: Jesus hat uns so geniales Wetter geschenkt, dass die ganze Stimmung und das Miteinander einfach gut waren. Eine Woche Regen hätte einen ganz anderen Groove bewirkt. – Doch natürlich waren die Ferien mehr als bloss gutes Wetter. Ich habe mich über die vielen ehrlichen Gespräche gefreut. Manchmal war ich überrascht, wie rasch ich mit unbekannten Personen das Herz teilen konnte und wir nicht nur oberflächliche Smalltalks geführt haben. Und dann gab es noch viel mehr, was mich begeistert hat: Die Gottesdienste – auch die Meditativen Abendgottesdienste; die Seminare und Sportevents und vieles mehr. Alle, die nicht dabei waren, haben es leider verpasst, in unsere grosse Chrischona-Familie-Schweiz einzutauchen und ein Teil davon zu sein. Und für die, die die Massen nicht so lieben: Es ist eben immer wieder beides: Ganz viel Persönliches und Nahes und auch mit fast 1000 Leuten zusammen Jesus anbeten und sich an ihm freuen. Und darum kommen die Chrischona Ferien bald wieder. 2020 ist nicht weit weg. Meine Empfehlung: Reserviere dir schon jetzt die erste Ferienwoche im Oktober 😊.

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Beat Ungricht

Beat Ungricht

Regionalleiter Zürich

Beat ist mit Bea verheiratet, die beiden haben drei Kinder und leben in Elsau, Winterthur. In der Region Zürich begleitet er 22 Gemeinden und brennt dafür, dass Jesus durch uns und unsere Gemeinde erlebbar wird. Er liebt es, zu vernetzen, beraten, nah und weit zu denken und mutig zu agieren.

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